CDU Kalbach-Riedberg | Frankfurt am Main
 


Spenden
Ihre Spende für die CDU

Ihr Beitrag für Deutschlands Zukunft
   
Aktuelles
20.11.2017, 17:05 Uhr | Übersicht | Drucken
Luftverschmutzung durch offene Kamine in Kalbach-Riedberg
Dr. Winfried Lampe

Der Magistrat wird gebeten, zu prüfen und zu berichten, ob und wie durch geeignete Maßnahmen (z.B. gezielte Information, Eingreifen des Umweltamtsamts, Nutzungsverbot bei bestimmten Wetterlagen) der Luftverschmutzung durch offene Kamine in Kalbach-Riedberg entgegengewirkt werden kann.


Begründung:

Durch die Höhenlage, die überdurchschnittliche Luftzirkulation, die Nähe zum Taunus und den ganz überwiegenden Anschluss an das Fernwärmenetz verfügt das Wohnquartier Riedberg an sich über eine sehr gute Luftqualität. Allerdings kommt es immer wieder vor, dass vor allem bei Inversionswetterlagen - wie es sie in Herbst und Winter häufiger gibt - die Luftqualität auf dem Riedberg durch einzelne Betreiber offener Kamine erheblich beeinträchtigt wird. Gerade in letzter Zeit kam es insbesondere im südlichen Bereich Riedbergs (aber auch in anderen Teilen des Ortsbezirks) zu Geruchsbelästigungen und erhöhten Schadstoffbelastungen. Möglicherweise halten sich einige Betreiber offener Kamine nicht an die Vorschriften über den Betrieb und die für offene Kamine zugelassenen Brennstoffe (Bundes-Immissionsschutzgesetz und Erste Verordnung hierzu - z.B. ausreichend gelagertes trockenes Holz). Daher erscheint es nötig, dass die Behörden in Zusammenarbeit mit den lokalen Schornsteinfegern die Betreiber offener Kamine nochmals auf ihre einschlägigen Pflichten hinweisen und dass ggfs. das Umweltamt bei Zuwiderhandlungen eingreift.

Zu überlegen wäre auch, ob nicht bei Inversionswetterlagen der Betrieb offener Kamine im gesamten Stadtgebiet generell untersagt werden sollte. Diese Information könnte u.a. zusammen mit dem täglichen Wetterbericht im Rundfunk übermittelt werden.


Ältere Artikel finden Sie im Archiv.
0.23 sec. | 49764 Views