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16.11.2017, 15:41 Uhr Übersicht | Drucken
Christoph Fay: Das Frischezentrum im Norden Frankfurts ist ein gelungenes Beispiel einer erfolgreichen Umsiedlung im Frankfurter Stadtgebiet

Frankfurt am Main, 16. November 2017 - 16 Mitglieder des Fachausschusses Wirtschaft haben sich um 7.00 Uhr morgens am Frischezentrum Frankfurt am Main getroffen, um die ehemalige Großmarkthalle, jetzt Frischezentrum Frankfurt, näher kennenzulernen.


Um es vorweg zu nehmen: Es hat sich für jeden rentiert so früh aufzustehen. Unter der sachkundigen Führung der Geschäftsführerin des Frischezentrums, Frau Silke Pfeffer, hat der Fachausschuss Wirtschaft zunächst bei einem Rundgang ein paar Kennzahlen vermittelt bekommen:

Das Gelände, auf dem das Frischezentrum steht, ist  133.000 qm groß. In zwei Hallen von insgesamt 23.000 qm findet der Handel mit Frischware, Gemüse, Obst und Fisch aus aller Herren Länder statt. Es gibt keine Blumen und kein Fleisch zu kaufen. Der Handel beginnt um Mitternacht und geht bis in die Morgenstunden. Außerdem gibt es noch 2.400 qm Bürofläche. Übrigens, der Pariser Großmarkt  ist zehn Mal größer als das Frankfurter Frischezentrum. Alle 100 Händler sind zertifiziert und natürlich auch das ganze Frischezentrum. Die Betreiber GmbH gehört zu  75,1 % den Händlern als Gesellschafter und 24,9 % gehört sie als Gesellschafter der Stadt Frankfurt am Main. In Deutschland gibt es 16 Großmärkte, der Frankfurter Großmarkt ist der fünft größte. Die Händlerstände sind alle    6 m x 6 m gleich 36 qm groß. Die Backoffices befinden sich oft auf Hochständen über den Ständen,  so dass der Handel untereinander auch besser kontrolliert werden kann. Insgesamt wurden von der Gesellschaft 45 Millionen investiert, die Händler haben an Einbauten nochmals 10 Millionen investiert.

Auf dem Rundgang gab es viele neue Erkenntnisse für den gesamten Fachausschuss. Frau Pfeffer gestand ihr Highlight im Frischezentrum: Es gibt hier die frischesten Pilze in der gesamten Region.

Im Anschluss an den Rundgang gab es einen Austausch zwischen einigen Aufsichtsratsmitgliedern und dem Fachausschuss. Der Sprecher der Händler, Herr Lindner, schilderte die Vorstellungen der Händler zur Zukunftssicherung des Marktes und zur Umfinanzierung der Gesellschaft und des Grundstückes. Es fehle Geld für zukünftige Investitionen, insbesondere die Kältetechnik müsse bald erneuert werden. Hierbei stehe man in einem guten Dialog mit Stadtrat Markus Frank. Nun müsse man aber auch die gesamte Koalition von den Plänen der Händler überzeugen. Denn die Nachfolgergeneration stehe schon in den Startlöchern und wolle am Standort für ihre 100 Betriebe und für die 1.000 Arbeitsplätze ein klares Signal für die Zukunft des Frischezentrum Frankfurt erhalten. Der Fachausschuss Wirtschaft sicherte den Händlern zu, ihre Anliegen zu unterstützen.  Zum Abschluss stellte der Vorsitzende des Fachausschusses Wirtschaft,  Christoph Fay, fest: 

„Es müsse eine interessengerechte Lösung für die Händler und für die Stadt Frankfurt gefunden werden. In Zeiten knapper Kassen müsse eine überzeugende Lösung für alle Beteiligte gefunden werden. Hier ist Kreativität und Verhandlungsgeschick gefordert. Eine Lösung mit allen Beteiligten sollte möglich sein.“


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