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11.11.2019, 16:16 Uhr
Duale Ausbildung soll auch in Zukunft wichtige Säule der Berufsausbildung sein
Schwander: „Das deutsche Erfolgsmodell schlechthin muss gefördert werden“
Frankfurt am Main, 11. November 2019 - Die junge CDA Hessen hat sich jüngst bei einem Termin mit dem größten hessischen Ausbildungsbetrieb, der Provadis, im Industriepark Höchst getroffen.
Mit Stefan Erhard, Leiter Geschäftsbereich Ausbildung und Prokurist bei Provadis, tauschte man sich nicht nur zu den 1300 Auszubildenden in 50 verschiedenen Berufsfeldern aus, sondern auch allgemein zum System der Dualen Ausbildung in Deutschland und Hessen. „Für uns steht nach dem Termin einmal mehr fest, dass wir die Duale Ausbildung als das deutsche Erfolgsmodell in der Berufsausbildung stärken müssen. Kein zweites Modell schafft es, die Interessen der Auszubildenden und die Interessen der Ausbildungsbetriebe so gut zu kombinieren“, erklärt hierzu der Landesvorsitzende der Jungen CDA Hessen, Yannick Schwander.

Bei einer Führung durch die Ausbildungsräume der Provadis und einer Diskussion mit Stefan Erhard erhielten die jungen Arbeitnehmer in der CDU einen Einblick in die vielfältigen Berufsfelder, die bei Provadis ausgebildet werden. „Provadis bietet jungen Menschen eine enorme Vielfalt an Berufsfeldern, aber auch an Orientierung. Der Ausbildungsbetrieb zeigt sehr gut, dass nicht alle Wege zwingend an eine Universität führen müssen, um eine Ausbildung zu erhalten, die dazu befähigt, im weiteren Berufsleben Spitzenpositionen in Betrieben einzunehmen“, zeigt sich Schwander beeindruckt von der Betriebsführung.

Doch auch Provadis merkt die steigenden Zahlen von Abiturienten in Deutschland. Waren es einst rund 80 Prozent der Auszubildenden, die von der Real- oder Hauptschule kamen, so sind es heute bereits 60 Prozent Abiturienten oder Fachabiturienten. „Es ist zwar gut, dass auch Abiturienten einen Ausbildungsberuf ergreifen, doch man darf die Augen vor einer gewissen Akademisierung nicht verschließen. Viele Ausbildungsplätze im Handwerk bleiben verwaist. Wir benötigen aber auch in Zukunft Menschen, die Berufe ausüben, die auch und gerade bei Unternehmen wie Provadis ausgebildet werden“, sieht Schwander die derzeitige Entwicklung kritisch.

Man müsse generell wieder ein größeres Augenmerk auf die Duale Ausbildung legen. „Das geht natürlich bei den Schülern selbst los, denen man darlegen kann, dass eine Ausbildung im dualen System einen ausgewogenen und dennoch schnellen Weg ins Berufsleben darstellt. Darüber hinaus müssen auch Eltern gezielter informiert werden, damit sie ihre Kinder nicht auf einen akademischen Weg trimmen ohne Alternativen aufzuzeigen. Wir fordern daher eine umfassende Kampagne des Kultusministeriums an Schulen für Schüler, Eltern und Lehrer“, blickt Schwander abschließend voraus.

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