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07.10.2020, 11:24 Uhr Übersicht | Drucken
Wechsel an der Spitze der Frankfurter Frauen-Union

Frankfurt am Main, 07. Oktober 2020. Die Frauen Union Frankfurt hat eine neue Vorsitzende. Sylvia Hornung hat die Frauen-Union über 12 Jahre geprägt, jetzt hat sie den Stab weitergegeben an Sara Steinhardt.



Hornung hat, wie Sara Steinhardt in ihrer Dankesrede an ihre scheidende Vorgängerin sagte, vorgelebt, was heute Alltag für alle ist, die in unserer Gesellschaft Verantwortung tragen wollen, nämlich die Organisation von Familienleben, Beruf und Politik. Sylvia Hornung hat den Kreisverband von Sozialdezernentin Frau Prof. Dr. Birkenfeld, die auch die Versammlung mit Neuwahlen leitete, übernommen und ihn weiterentwickelt. Ihr Ziel sei es gewesen, Frauen für die politische Arbeit zu begeistern, sie zu fördern und sie in verantwortliche Positionen zu bringen. Sie hat den Frauenstammtisch – einst von Fr. Plahusch gegründet – wieder zu neuem Leben erweckt. Es gebe keinen Dezernenten, der nicht den Frauen dort Rede und Antwort gestanden habe. Selbst der Kultusminister sei gekommen und habe über Lehrereinstellungen, die erweiterte schulische Betreuung in der Grundschule und die Sicherung des gegliederten Schulwesens referiert. Auch Banker und Vertreter von Vereinen hätten sich eingefunden.

Sylvia Hornung habe damit Frauen für die Partei gewonnen und sie bekannt gemacht. Dazu hätten auch die vielen Besichtigungen aus dem Frankfurter, politischen und gesellschaftlichen Leben beigetragen, die ein Netz für das Weiterkommen der Frauen seien. Hinzu käme natürlich die Parteiarbeit, mit der Aufstellung der Teilnehmer- und Kandidatenlisten für die Parteitage, die Festlegung der Sitzungstage für die Vorstandssitzungen und eine nicht zu endende Papierflut. Sylvia Hornung habe alles gemeistert, und das mit Ruhe und persönlicher Ausgeglichenheit. Mit Standing-Ovations wurde sie geehrt.

Sara Steinhardt ist mit 34 Jahren die jüngste Vorsitzende der Frauen-Union. Die Mutter einer dreijährigen Tochter sowie eines neugeborenen Sohnes hat ebenfalls Beruf, Familie und Politik unter einen Hut zu bringen. Sie ist aber im politischen Geschäft nicht neu. Seit Jahren ist sie schon im Vorstand der Frauen-Union aktiv und seit 2 Jahren stellv. Vorsitzende. Das gleiche Amt übt sie auch in der Landesfrauen-Union aus. Sie ist Beisitzerin im Landesvorstand der CDU Hessen, Mitgliederbeauftragte der CDU Frankfurt und Mitglied im OBR 1. Ihr Ehemann und ihre Mutter unterstützen sie tatkräftig. Er ist es schon mal, der die kleine Tochter auf dem Rad mit nach Hause nimmt von einer Sitzung, sie in die Kita bringt und die Oma springt ein wenn abends eines der Kinder ins Bett gebracht werden muss und gleichzeitig politische Sitzungen stattfinden.

Für Sara Steinhardt war es immer wichtig, einen eigenen Beruf zu haben, eigenständig zu sein und sich politisch zu engagieren. Gerade eine notwendige und aktive Rolle der Frau durchzusetzen ist ihr ein Hauptanliegen. Ein Ergebnis des jahrzehntelangen Kampfs für gleiche Rechte und gleiche Chancen für Frauen sei ohne Gesetze nicht zu erreichen. Sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene sollte langfristig die Parität angestrebt werden. Es gehe um eine paritätische, im besten Fall tatsächlich hälftige Verteilung von Frauen und Männern in Parlamenten und kommunalen Vertretungen. Die Parteien hätten grundsätzlich geschützte Rechte. Doch damit sei auch eine große Verantwortung für die Demokratie verbunden. Parteien könnten sich nicht damit rechtfertigen, mehr männliche als weibliche Mitglieder zu haben. Sie müssten sich vielmehr fragen, warum das so sei. Sara Steinhardt wird dieses weite Feld erfolgreich bearbeiten. Darin waren sich alle Delegierte einig und wählten sie einstimmig.

Zur Stellv. Vorsitzenden wurden gewählt: Verena David, Ann-Kristin Müller und Debora Rieser. Schriftführerin ist Jasmin Klein und Mitliederbeauftragte Gabriele Cappel. Als Beisitzerinnen komplettieren den Vorstand: Ankin Akyüz, Inge Cromm, Monika Ehmer, Dr. Veronica Fabricius, Carolin Friedrich, Margit Grohmann, Katharina Herzog, Monika Intrau, Sybill Cornelia Meister, Stefanie Pieniadz, Ursula Plahusch, Uta Rasche und Marita Schäfer. Damit bildet der neue Kreisvorstand der Frauen Union eine vielschichtiges Bild der Frankfurter Frauen aus verschiedenen Stadtteilen, verschiedenen beruflichen Perspektiven und Frauen verschiedenen Alters ab.



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