CDU Kalbach-Riedberg | Frankfurt am Main
 


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Anträge im Ortsbeirat
24.10.2017, 09:30 Uhr | Übersicht | Drucken
Nachfrageorientierte Bemessung des Stadtbahnangebots am Riedberg
Gemeinsamer Antrag von CDU und Grüne


Der Magistrat wird um Beantwortung folgender Fragen gebeten:

1. Wie hoch ist die Zahl der Ein- und Auspendler von und nach Riedberg in den Hauptverkehrszeiten, die die Stadtbahnlinien U8 und U9 nutzen?

2. Welche Fahrgastzahlen werden aufgrund der weiteren Zunahme der Wohnbevölkerung aber auch der Einpendler zum Schul- und Universitätsstandort Riedberg auf den genannten Stadtbahnlinien im Abschnitt von und nach Riedberg in den Hauptverkehrszeiten prognostiziert?

3. Welche kurz- bis mittelfristigen Maßnahmen (Taktungen, Zuglängen, Streckenführungen, etc.) werden ergriffen, um auf ein bereits jetzt in den Hauptverkehrszeiten feststellbares, höheres Fahrgastaufkommen aber auch auf eine zukünftige Steigerung der Fahrgastzahlen nachfragegemäß zu reagieren?

4. Ist eine dichtere Taktfolge auf der Stadtbahnlinie U8 zwischen Riedberg und Südbahnhof bzw. Riedberg und Heddernheim in den Hauptverkehrszeiten vertretbar? Welche Auswirkungen hätte dies auf das Fahrplangefüge der A-Strecke?

5.  Wie ist der aktuelle Planungsstand zum Lückenschluss zwischen Ginnheim und der Bockenheimer Warte, der eine durchgehende Verbindung von Kalbach und Riedberg bis zum Hauptbahnhof ermöglicht und für welches Jahr rechnet der Magistrat mit einer Realisierung?


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Begründung:

Der städtische Nahverkehr befindet sich weiter im Aufwärtstrend. Mit keinem anderen Verkehrsmittel lässt sich der Weg zur Arbeit, Bildungseinrichtung und für Freizeitaktivitäten sicherer gestalten. Als Frankfurts am stärksten wachsender Stadtteil, dessen Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist, ist Riedberg unmittelbar mit den Stadtbahnlinie U8 über die A-Stecke mit der Innenstadt Frankfurts angebunden. Die A-Stecke ist jedoch mit bis zu 24 Zügen pro Stunde und Richtung an ihrer Leistungsfähigkeitsgrenze angekommen (Stellungnahme des Magistrats vom 11.09.2015, ST 1302). Die zweite Nord-Süd Verbindung im Stadtbahnnetz mit dem Lückenschluss zwischen den heutigen Stadtbahnendhaltepunkten Ginnheim und Bockenheimer Warte kann erst mittel- oder gar langfristig Entlastung bringen. Der Ortsbeirat ist an einer kurz- bis mittelfristigen nachfrageorientierten Angebotsgestaltung im Sinne der ÖPNV-Nutzer interessiert und erkennt einen Handlungsbedarf insbesondere in den Hauptverkehrszeiten.

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