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17.12.2019, 11:52 Uhr Übersicht | Drucken
Dürbeck: Überreste von NIDA an Ort und Stelle erhalten
CDU-Fraktion plädiert für einen Kompromiss beim Thema „Römer-Park“

Frankfurt am Main, 17. Dezember 2019 - Der kulturpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dr. Thomas Dürbeck, plädiert im Zusammenhang mit dem geplanten Wohnbauprojekt der ABG Frankfurt Holding In der Römerstadt 126-134 für den Erhalt von Bodendenkmälern aus der Römerzeit.


„Wir halten es für machbar, in der Nordweststadt neue Mehrfamilienhäuser zu bauen und gleichzeitig Überreste der Römerstadt ‚NIDA‘ an Ort und Stelle zu erhalten“.

Der Stadtverordnete bezieht sich bei seinen Äußerungen auf ein Vorhaben der ABG, mit dem eine Baulücke in der Nordweststadt geschlossen werden kann. „Auf einem Bundesgrundstück steht noch eine alte Stein-Baracke der US-Streitkräfte, auf dem städtischen Grundstück nebenan befinden sich am Rand Schutzbauten mit gesicherten Resten römischer Siedlungsstrukturen. Die CDU würde es begrüßen, wenn die ABG diese  Schutzhäuser und weitere bedeutende Fundstücke des antiken NIDA in die Freiraumgestaltung integriert und der Öffentlichkeit zugänglich macht“.

Dürbeck verweist auf das jahrelange Engagement des Ortsbeirates 8 und des Archäologischen Forums NIDA-Heddernheim e.V. für einen „Römer-Park“ an dieser Stelle. „Da unmittelbar Baurecht besteht, wird das in diesem Umfang nicht möglich sein“, bedauert der Stadtverordnete. Er sieht dennoch gute Chancen, die Fundamente der römischen Villa, verschiedene Töpferöfen und andere Bodendenkmäler durch achtsame Platzierung der Baukörper zu erhalten und für Interessierte zu öffnen. „Die ABG könnte auch konzeptionell an die römische Geschichte des Areals anknüpfen und hier in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Museum, der Historisch-Archäologischen Gesellschaft Frankfurt am Main e.V. und den Stadtteilgruppen einen ‚Wohnpark NIDA‘ realisieren, der auf seine Weise an die in der älteren Forschung ‚teutsches Pompeji‘ genannte provinzialrömische Stadt wirksam erinnert“.



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